Investment News

02.10.2020

Trump vs. Biden

Die Serie wird fortgesetzt – Steigende US-Aktienmärkte nach dem ersten TV-Duell

  • Noch während dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden drehten die amerikanischen Aktienfutures ins Minus. Historisch zeigte sich jedoch, dass am Handelstag nach der ersten TV-Debatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten die amerikanischen Aktienkurse steigen. Dieses Phänomen lässt sich seit dem Jahr 2000, mit Ausnahme des Finanzkrisenjahres 2008, beobachten. Obwohl die emotionale Debatte zwischen dem US-Präsident Donald Trump und dem Herausforderer Joe Biden zu einer kurzfristigen Risk-Off-Stimmung führte, schlossen die US-Aktienmarkte den darauffolgenden Handelstag mit Kurszuwächsen ab. Wesentlichen Einfluss auf die Stimmungserholung hatten positive Meldungen bezüglich dem Verhandlungsstand über ein weiteres Paket zur Stützung der US-amerikanischen Konjunktur.

  • Die EZB kündigte am Mittwoch eine Überarbeitung der Notenbank-Strategie an. Nachdem das selbstgesetzte Inflationsziel von rund 2% zunehmend unwahrscheinlicher auf absehbare Zeit erscheint, treibt die EZB-Chefin Christine Lagarde die Strategieüberarbeitung voran. Die FED hat ebenfalls erst kürzlich die Notenbank-Strategie adaptiert und dabei betont, dass die Arbeitsmarktindikatoren zunehmend in den Mittelpunkt rücken und eine Inflation über 2% nicht zwingend zu geldpolitischen Eingriffen führen würde. Mit einem Abschluss der Strategieüberprüfung rechnet Lagarde jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte 2021.

  • Trotz der deutlich gestiegenen Geldmenge verzeichnete die Europäische Union derzeit eine negative Inflationsentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbraucherpreise in der EU im August um 0,2% zurückgegangen. Deutschland verzeichneten im August ebenfalls eine Inflationsrückgang in Höhe von 0,2% im Jahresvergleich. Österreich befindet sich deutlich näher an dem derzeitigen Inflationsziel mit einer Teuerungsrate von 1,4% im Jahresvergleich.

  • Medienberichten zufolge konnten sich die EU und die britische Regierung bisher auf keine gemeinsamen Punkte in Bezug auf das Freihandelsabkommen einigen. Aktuell scheint man sich weiter voneinander zu distanzieren, denn das britische Binnenmarktgesetz, das kürzlich im Unterhaus verabschiedet wurde, verstößt gegen den EU-Ausstiegsvertrag und überschattet die laufenden Freihandelsgespräche. Heute findet die neunte und planmäßig letzte Verhandlungsrunde vor dem EU-Gipfel am 15. Oktober statt. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Hard-Brexits belastet das Pfund, dass im laufenden Jahr eine Abwertung von mehr als 7% gegenüber den EURO hinnehmen musste.

  • Die internationalen Rentenmärkte präsentierten sich in den letzten Wochen sehr stabil.  Insbesondere langfristige, europäische Staatsanleihen verzeichneten ein großes Interesse der Kapitalmarktanleger. Die 30-jährige Italienische Staatsanleihe konnte im Kalendermonat September einen Gewinnzuwachs von mehr als 6,5% generieren und notiert derzeit über dem Vorkrisen-Niveau. Die 10J Bundrendite befindet sich bei -0,54% und liegt somit sogar unterhalb des Einlagesatzes der Europäischen Zentralbank. Bei den Unternehmensanleihen wurden in dieser Kalenderwoche vor allem bonitätsstarke Emittenten stark nachgefragt. Aufgrund des schwer prognostizierbaren Konjunkturverlaufs wird in den sFonds weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf die Bonität der Schuldner gelegt.

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