Worauf es beim Investieren ankommt

Die goldene Regel beim Anlegen am Kapitalmarkt gibt es leider nicht. Wenn Anleger jedoch einige wesentliche Grundsätze beachten,  kann dies den Anlageerfolg deutlich erhöhen und mit dem täglichen Auf und Ab an den Märkten leichter umgegangen werden. Im Folgenden finden Sie eine ausgewählte, nicht vollständige Aufzählung allgemeiner Veranlagungsgrundregeln.

 

1. Verstehen in was man investiert

Bevor man als Investor am Markt aktiv wird, müssen fundierte Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten mit allen Chancen und Risiken eingeholt werden. Aufklärende Gespräche mit Ihrem Bankberater sollten die Ausgangsbasis für jegliche Investmententscheidungen sein.

2. Nicht alle Eier in einen Korb legen

Einer der bekanntesten und zugleich auch wichtigsten Grundsätze beim Investieren am Kapitalmarkt ist es, sein Kapital auf verschiedene Wertpapiere aufzuteilen. Im Fachjargon bedeutet dies eine „breite Diversifikation“ zu erreichen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: die Abhängigkeit an der Entwicklung eines einzelnen Wertpapiers nimmt mit steigender Anzahl an Wertpapieren deutlich ab.

3. Langfristig anlegen

Der Kapitalmarkt unterliegt teils erheblichen Schwankungen, die sich vor allem bei kurzfristigen Investments negativ auswirken können. Bei einem langfristigen Anlagehorizont nimmt dieser Einfluss jedoch zunehmend ab. Je höher der Anteil an risikoreichen Asset Klassen (zB Aktien) in einem Wertpapierdepot ist, desto länger sollte die geplante Veranlagungsdauer sein.

4. Markttiming funktioniert nicht

Markttiming bedeutet aufgrund von günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten den Anlageerfolg zu optimieren. Unzählige Studien verdeutlichen jedoch, dass Markttiming langfristig nicht zum Erfolg führt. Der perfekte Einstiegszeitpunkt existiert ohnehin nicht.

5. Durchgängig investiert bleiben

Dieser Punkt ist eng mit dem Thema Markttiming verflochten. Bereits investierte Investoren versuchen gerne aufgrund potenziell negativen, zukünftigen Einflussfaktoren kurzfristig zu verkaufen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusteigen. Auch hierzu existieren unzählige Studien und belegen unisono, wie entscheidend selbst bei einem langen Anlagehorizont das Verpassen weniger (äußerst positiver) Börsentage sein kann.

6. Psychologische Einflüsse so weit wie möglich ausblenden

Die vermeintliche Königsdisziplin am Kapitalmarkt ist das Ignorieren bzw. Bewusstmachen der eigenen Anlegerpsychologie. „Behavioral Finance“ lautet der Fachbegriff dafür und ist eine eigene Forschungsrichtung, die sich mit dem (oft) irrationalen Verhalten von Anlegern beschäftigt. Gier und Angst sind dabei die beiden gängigsten Verhaltensmuster.

7. Kurzfristige Entwicklungen nicht überbewerten

Anleger überschätzen oft, die aktuell in den Medien diskutierten Themen und übersehen gerne die dahinterliegenden wesentlichen Treiber der Kapitalmärkte. Zum anderen werden häufig die jüngsten Renditen überbewertet, wohlwissend, dass die Investition eigentlich aufgrund langfristiger Überlegungen getätigt wurde.  

8. „Wertpapiere sind nur was für Profis“

Eine allzu gerne gegebene Antwort auf die Frage, warum man nicht am Kapitalmarkt investiert – die leider falsch ist. Auch unerfahrene Privatanleger können erfolgreich an den Kapitalmärkten teilnehmen und sich an erfolgreichen Unternehmen beteiligen, dazu gibt es genug seriöse und top ausgebildete Berater, die Sie gerne dabei unterstützen. Es muss ja auch nicht jeder ein Ingenieur mit Hochschulabschluss sein, um erfolgreich Auto fahren zu können.

9. Unreflektiert Tipps von Gurus, Fachzeitschriften oder Börsenbriefen folgen

Lesen und Know-how über verschiedenste Kanäle aufzubauen ist immer gut. Auf kritisches Hinterfragen und das Machen eigener Gedanken sollte jedoch zu keinem Zeitpunkt verzichtet
werden.

 

Fazit

Anleger können bei der Geldanlage nach ihren eigenen Kriterien investieren und sämtliche Entscheidungen selber treffen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit sein Kapital in die Hände eines erfahrenen, top ausgebildeten Fondsmanagements zu legen, welches unter strikten Regelungen und hoher Transparenz die verwalteten Gelder treuhändig am Kapitalmarkt veranlagt. Die individuellen Veranlagungspräferenzen des Anlegers geben dabei die Rahmenbedingungen für die jeweilige Investmentlösung vor. So existiert für jeden Anlegertyp das passende Produkt. Freilich bleiben auch Investmentfonds nicht von den Schwankungen am Markt verschont und zwischenzeitige Verluste sind jederzeit möglich. Insbesondere in schwierigen Marktphasen ist es sicher wichtig, sich auf kompetente Investmentprofis verlassen zu können.

 

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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